ÜBER


STICHWORT ORATORIENGESANG

Wie viele meiner Kollegen habe ich meinen sängerischen Anfang in diversen Konzertchören genommen. Vor allem das intensive Erleben der großen Oratorienwerke J.S.Bachs, G.F.Händels u.v.m. haben mich tief geprägt. Das Oratorienfach ist für mich also Vergangenheit und aktuell als Solist auch Gegenwart und Zukunft. So zähle ich viele Werke aus Barock, Klassik und Romantik zu meinem Repertoire.

 

STICHWORT OPER

Zum Sologesang bin ich erst wirklich über die Oper gekommen. Dank engagierter Förderung von Seiten meiner damaligen Gesangslehrerin Heide Neuhäuser und meines Mentors Gerold Huber sen. war es mir, bereits mit 19 Jahren möglich, mich mit „Plutone“ (Monteverdi) an einer ersten kleinen Rolle im Rahmen des "Straubinger Opernsommers" zu versuchen. Auch während meines Studiums an der Musikhochschule Freiburg bildete der Bereich Musiktheater sicherlich einen Schwerpunkt meiner Arbeit. Unter der Leitung von Prof. Gerd Heinz durfte ich das "Handwerk" Bühnendarsteller erlernen. Insbesondere aber durch die Person Gerd Heinz selbst habe ich Idealismus, Freude, Energie und Mut erfahren, die so wichtig sind für diesen Beruf. Noch während meines Studiums wurde ich am Theater Freiburg für diverse Produktionen ("Deputati", Verdi; "Onkel Ringelhut", Dinescu; "Caliban", Sibelius; "König", Tarkman) engagiert. In der Spielzeit 2010/2011 stand ich für die Uraufführung "Mord auf dem Säntis" (Schenker/Alder) am Originalschauplatz in Diensten des Stadttheaters Konstanz.

 

 

 LIEDGESANG

…ist stets eine Herausforderung und Motivation für mein Singen. Besonders durch die enge Zusammenarbeit mit meinem Liedpianisten Alessandro Limentani ist es mir möglich, verschiedene Liedprogramme zu verwirklichen. Mit dem Programm „Dein aschenes Haar Sulamith“, welches sich mit dem kompositorischen Umgang während des Dritten Reiches internierter Komponisten befasst, durfte ich mich im Rahmen des Abschlusses meines Solistenstudienganges "advanced studies" mit einem Thema befassen, das mich schon seit meiner Schulzeit beschäftigt und emotional berührt. So war es für mich auch ein besondere Freude, dass dieser Abend mit dem Preis der Commerzbankstiftung Freiburg 2010 ausgezeichnet wurde. Wer sich für dieses oder weitere Programme interessiert kann hier mehr erfahren.

 

UND NUN

Das Leben eines Sängers ist eine einzige große Reise. Im stetigen Bemühen mein Singen zu verbessern erfahre ich technische und musikalische Impulse u.a. in Kursen von Magreet Honig und René Jacobs, aber vor allem in der Arbeit mit Elisabeth Glauser. Und grundsätzlich gilt für mich immer die konfuzianische Weisheit:

"Üben ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man auf, fährt man zurück!"